
Um das zweite Lebensjahr herum – manchmal etwas früher, manchmal etwas später, und manchmal fällt man einfach durch – kommt eine Phase, die den Eltern wohlbekannt ist. Sie wird oft mit etwas abwertenden Worten bezeichnet: die Zweijahreskrise, die Schreckliche 2 (auf Englisch) oder die Oppositionsphase.
Diese Begriffe geben oft die Schwierigkeit wieder, die wir als Eltern empfinden:
💢 Schreien,
💢 Wutanfälle,
💢 manchmal sogar Schläge,
💢 und vor allem dieses Kleine, das alles alleine machen will.
Es ist wahr, dass dies Zeit und Geduld erfordert und uns in unserer Rolle als Eltern stark fordert.
Wie wäre es mit einem Blickwechsel?
Im Gespräch mit einer Mutter von Graines de Vie entstand eine andere Sichtweise:
👉 „Ich nenne das die Phase der Autonomie.“
Und wow, wenn man das so sagt, klingt es anders. Denn in Wirklichkeit ist es genau das:
🌱 Ihr Kind widersetzt sich nicht gegen Sie, es behauptet lediglich sein Recht, für sich selbst zu existieren.
🌱 Es probiert sich aus, experimentiert, nimmt seinen Platz ein.
🌱 Hinter jedem Schrei oder Widerstand steht vor allem der immense Wunsch, zu wachsen.
Anstatt eine Krise zu sehen, können wir uns also dafür entscheiden, einen Entwicklungsschritt zu sehen. Und das verändert die Art und Weise, wie man durch sie hindurchgeht, tiefgreifend, auch wenn es im Alltag nicht immer einfach ist.
Wie wäre es, wenn wir das gemeinsam diskutieren?
Bei Graines de Vie denken wir darüber nach, wieder Treffen rund um diese für unsere 2- bis 5-Jährigen so wichtigen Etappen zu organisieren. Ein Ort, an dem Sie sich austauschen, Ihre Probleme deponieren, aber auch Schlüssel finden und sich weniger allein fühlen können.
👉 Wenn Sie Interesse an einer Teilnahme haben, schreiben Sie uns! Wir würden uns freuen, wenn wir das wieder, regelmäßig oder auch nur ab und zu organisieren könnten. Wir müssen nur wissen, ob sich jemand beteiligen würde. 🌟
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💬 Und wie erleben Sie diese Phase mit Ihrem Kind? Sehen Sie dies als eine Krise oder als eine sich durchsetzende Autonomie?